Aktivitäten 


Oktober 2019                

Ausflug 2019

Nachdem der Ausflug 2018 "nur" eine Wanderung um den Watzenhahn war, mit ausgedehntem Besuch der Kameraden aus Berzhahn und anschließendem Einkehren bei "Gläsermanns" in Dorndorf, war der diesjährige Ausflug schon fast eine Fernreise. Verteilt auf 3 MTWs fuhren 24 Weltersburger nach Boppard am Rhein. Der eigentliche Plan war, dort mit der Sesselbahn zum sogenannten Vierseenblick zu fahren, um dort im Biergarten Gedeonseck etwas Herbstsonne zu tanken. Neben der bequemen Variante führen auch ein Wanderweg so wie ein Klettersteig (Mittelrhein-Klettersteig) nach oben.  Eine Gruppe von 8 Feuerwehrmitgliedern entschied sich (nicht ganz unvorbereitet) für den Klettersteig, 5 weitere für die Wanderung. Viele Wege führten nach oben, nach zweieinhalb Stunden saßen wir endlich vereint im Biergarten. Nur die Sonne ließ leider den ganzen Tag auf sich warten.

Hier ein paar Impressionen vom Klettersteig



Oben: Marina

Links: Die Gruppe irgendwo im Nirgendwo 

Oben: Florian                                                                Rechts: Niklas


Anna & Björn 

Mathis

Oben: Markus                                                             Rechts: Michael


  


August 2019                

Rettungsübung

Das Baugerüst am Neubau eines Feuerwehrkameraden nutzte die Weltersburger Wehr bei bestem Sommerwetter um das Retten einer verletzten Person mit Hilfe von Vakuummatratze und Schleifkorbtrage zu üben. Doch wie das (Feuerwehr-)Leben so spielt, musste die Übung zunächst wegen eines Einsatzes verspätet beginnen, und wurde schon nach einer dreiviertel Stunde wegen eines weiteren Einsatzes unterbrochen. Wie man auf dem Foto sieht, wurde der "Patient" (eine 30 kg schwere Puppe) dennoch sicher zu Boden gebracht.  

Auf dem Gerüst v.l.: Markus Sturm, Matthias Stahl, Florian Aichinger , unten stehend: Jannis Dasbach


Novemver 2017                

Gemeinschaftsübung 2017

Die Feuerwehren aus Girkenroth, Guckheim, Herschbach (Vg. Wallmerod) und Weltersburg führen bereits seit vielen Jahren einmal jährlich eine Gemeinschaftsübung durch. Die Übungen finden abwechselnd in einer der 4 Ortschaften statt, und dienen neben dem Üben der überörtlichen Zusammenarbeit nicht zuletzt der Kameradschaftspflege. Im Jahr 2017 war die Weltersburger Feuerwehr an der Reihe.

Angenommene Lage war der Brand einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle am Ortsrand von Weltersburg. 

 

TSF-W Girkenroth


Nachdem der Einsatz zunächst als "Feuer 2" (Brand ohne Personenschaden) gemeldet wurde, erfahren die zuerst eintreffenden Kräfte, dass sich auch noch 2 Personen in der Halle aufhalten könnten. Der Einsatzleiter erhöht die Alarmstufe daraufhin auf "Feuer 3".

Die Feuerwehr aus Girkenroth wird bei dem Stichwort "Feuer 2" laut Alarmplan  gemein sam mit der Weltersburger Wehr alarmiert, so dass deren TSW-W als erstes wasserführendes Fahrzeug vor Ort ist und sehr schnell eine erste Wasserversorgung an der Einsatz stelle sicherstellen kann.

Guckheimer  Feuerwehrleute   beginnen  direkt  nach  ihrem Eintreffen mit dem Aufbau einer zweiten  Wasserversorgung. Die erste war bereits über 250m von der Weltersburger Wehr aufgebaut worden. Die Guckheimer  Leitung speist  das Her-schbacher KTLF, welches nur  kurz  später  eintrifft  und die Brandbekämpfung unterstützt.




TSF Guckheim


KTLF Herschbach



Parallel dazu läuft noch immer die Suche und Rettung der beiden Vermissten. Die erforderlichen Atemschutztrupps werden von allen vier Feuerwehren gemeinsam gestellt. 


        Foto: Zwei Herschbacher Feuerwehrmänner warten                auf  ihren Einsatz

Foto: Der Weltersburger Wehrführer Gerd Holzbach (rechts) bespricht sich mit seinem Stellvertreter Markus Dasbach (links)


Über die beiden Versorgungsleitungen kann ein umfassender Löschangriff vorgenommen werden. Nachdem das Übungsziel erreicht ist und alle Gerätschaften verstaut sind, treffen sich die Wehrleute zur 'Manöverkritik' und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus Weltersburg. Den Imbiss dazu spendete der örtliche Partyservice Dennis Wagner, dem wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken. 
Text und Fotos: Michael Dasbach


Oktober 2017               

Die Weltersburger Feuerwehr besucht die ADAC Luftfahrt Technik GmbH in Sankt Augustin

Unser Mitglied Philipp Jung absolviert seit 2015 eine Ausbildung zum Avioniker bei der ADAC Luftfahrt Technik GmbH (ALT) in Sankt Augustin Hangelar. ALT ist seit 50 Jahren auf die Wartung und Instandhaltung von Hubschraubern und Komponenten spezialisiert, und zählt neben der ADAC Luftrettung auch die Polizei so wie weitere nationale und internationale Hubschrauber-Betreiber zu ihrem Kundenkreis.  

  



Philipp (im Foto links) hat hier seinen absoluten Traumberuf gefunden, wie er mit breitem Grinsen immer wieder gerne betont. Bei unserem Besuch konnten wir uns nun vor Ort davon überzeugen, wie ernst er das meint. Zusammen mit seinem Ausbildungsleiter nahm er sich einen ganzen Samstagvormittag Zeit, uns den generellen Aufbau und die Funktionen eines Hubschraubers, so wie die Unterschiede der einzelnen Modelle zu erläutern. Die vielen Detailfragen aus unseren Reihen wurden geduldig beantwortet.











Und zu sehen und fragen gab es reichlich, waren doch neben der Ersatzmaschinen der ADAC Luftrettung, die aufgerüstet und einsatzbereit draußen auf dem Flugfeld standen, weitere sieben Hubschrauber unterschiedlicher Kunden zur Reparatur, Wartung oder Aufrüstung.



Die ADAC Luftrettung gGmbH betreibt deutschlandweit mehr als 50 Hubschrauber an 37 Standorten. Fällt eine der Maschinen kurzfristig aus, stehen in Hangelar einsatzbereite Ersatzmaschinen bereit.

Text und Fotos: Michael Dasbach

September 2017               

Übungstag "Technische Unfallrettung"

 Technische Unfallrettung hat unendlich viele Gesichter. Kein Szenario gleicht dem anderen. Die Weltersburger  Einsatzkräfte nahmen sich deshalb einen ganzen Nachmittag Zeit, um in aller Ruhe typische Vorgehensweisen zu üben und sich eventuell neue Techniken zu erarbeiten.

 

Ermöglicht wurde der Tag durch Löschmeister und Werkstattbesitzer Martin Munsch, der einen älteren Audi A4 zur Verfügung stellte, sowie Florian Kiefer und Marcel Müller von der FF Westerburg, die mit TLF16, RW1 und einer Menge Fachwissen un-terstützten.

 In den ersten beiden Stunden wurden an drei Stationen verschiedene Rettungsgeräte und Rettungstechniken ‚auf dem Trockenen‘ erläutert und ausprobiert. Dieser Teil der Ausbildungsveranstaltung war den beiden Initiatoren Martin Munsch und Michael Dasbach besonders wichtig. „Nur wer die Möglichkeit hat, sein ’Handwerkszeug’ ohne Zeitdruck und durch eigenes Ausprobieren kennen zu lernen, kann es auch in Grenzsituationen sicher einsetzen“ so die einhellige Meinung.


Foto: Florian Kiefer (Stellv. Wehrführer FF Westerburg) erklärt den Einsatz der Hebekissen. Ziel ist es, die beiden übereinander liegenden Hebekissen auf maximale Höhe zu bringen, ohne dass der Becher mit Wasser herunterfällt. 

 

Björn Steinebach (am Steuergerät) steht mit dem Rücken zum Geschehen und arbeitet nur auf Anweisung.    Mit im Bild (v.l.): Gerd Holzbach (Wehrführer), Andreas Dasbach, Markus Dasbach (stellv. Wehrführer), Nico Schardt und Florian Kiefer.


An einer weiteren Station wurde mit Hilfe eines Radladers der Übungs-PKW inunterschiedliche Lagen gebracht. Ziel war es Zugangsmöglichkeiten zu suchen, die Insassen zu stabilisieren und verschiedene Möglichkeiten der Rettung aus dem PKW abzuwägen.


Michael Dasbach (Leiter FRG) versucht die Übungsteilnehmer für die missliche Lage der PKW-Insassen und die daraus resultierenden Gefahren zu sensibilisieren.

Der kürzeste oder sicherste Weg aus einem verunfallten Fahrzeug muss nicht zwangsläufig die Tür sein. Im unteren Foto bereiten Matthias Stahl (links) und Nico Schardt die Rettung des Fahrers per Spineboard über die Heckklappe vor.

Um an einem verunfallten Fahrzeug sicher arbeiten zu können, muss auch dieses zunächst stabilisiert werden. Ein PKW in Seitenlage beispielsweise ist in der  Regel  in seiner  Lage so  unstabil,  dass  eine gefahrlose    Rettung der Insassen nicht möglich ist. Die folgenden beiden  Fotos zeigen Ute Holzbach und Philipp Jung, die eine provisorische Schrägstütze, beste-hend aus einem Steckleiterteil und einem Spanngurt an der Hinterachse eines PKW in Seitenlage anbringen.    Guido Jung stabilisiert den Wagen gleichzeitig auf der Dachseite mit Hilfe von Rüsthölzern. 



Im zweiten Teil des Nachmittags wurde das gerade geübte auf eine nachgestellte Unfallsituation angewendet. Unten: Die Unfallstelle kurz nach Eintreffen der Feuerwehr. Während sich zwei First-Responder bereits beim "eingeklemmten Fahrer" (Hubert Antweiler) befinden, beginnen weitere Einsatzkräfte mit der Stabilisierung des Fahrzeugs.




Während des nachgestellten Einsatzes übernahm Marcel Müller (links kniend) die Rolle des Instruktors. Bewaffnet mit Rettungskarte, einer ganzen Menge an Kleinwerkzeug und seiner Erfahrung als Berufsfeuerwehrmann wies er die vorgehenden Trupps an, wie und wo zu schneiden, spreizen oder drücken ist.




Schlussendlich wurde entschieden, zur Rettung des Fahrers die komplette B-Säule zu entfernen.


Im Anschluss an die "Rettung" hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit, in aller Ruhe an dem Fahrzeug weiter zu üben. Die folgenden Fotos zeigen weitere Impressionen des Nachmittags.







Text: Michael Dasbach, Fotos: Niklas Jung, Mathis Jung